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Lezing Diederik Aten „Van Hondsbossche Zeewering tot Hondsbossche Duinen“

  • 25 Januar 2026
    • 14:00 – 16:00

Küstenschutz Hondsbossche

Der über fünf Kilometer lange Deich befindet sich an der Stelle, wo die St.-Elisabeth-Flut von 1421 einen Großteil der Dünenlandschaft wegspülte und das Dorf Petten unter den Wellen verschwinden ließ. Die Dünen wurden zwar wiederhergestellt, doch die Erosion durch das Meer schritt weiter voran, wodurch immer mehr Land verloren ging. Im 16. Jahrhundert wurden zum Schutz des Dünenstreifens Pfähle entlang der Küste errichtet und Wellenbrecher gebaut, die rechtwinklig zur Küste ins Meer ragten. Diese Verstärkungen konnten jedoch einen Dammbruch während der extrem schweren Sturmflut von 1570 (Allerheiligenflut) nicht verhindern. Ende des 18. Jahrhunderts wurde in der Nähe von Petten ein Sanddeich errichtet. 1880 wurde der anfällige Deich seeseitig mit Basaltblöcken verstärkt. Der Deich erwies sich als widerstandsfähig gegenüber schweren Stürmen.

Küstenverstärkung im 21. Jahrhundert

Neue Daten zum Meeresspiegelanstieg und zur Wellenkraft zeigten 2004, dass die Deiche Hondsbossche und Pettemer eine Schwachstelle im niederländischen Küstenschutzsystem darstellten. 2012 entschied man sich daher für die Aufspülung von 35 Millionen Kubikmetern Sand vor der Küste. In den Deich war bereits eine Stahlspundwand eingebaut worden.

Diederik Aten führt uns durch die interessante Geschichte des Deichs und erzählt auf fesselnde Weise vom jahrhundertelangen Kampf der Nordholländer gegen das Wasser.

Der Vortrag findet von 14:00 bis 16:00 Uhr im Besucherzentrum des Museums statt. Der Eintritt beträgt 7,50 € pro Person inklusive zwei Tassen Kaffee oder Tee und ist vor Beginn des Vortrags zu entrichten. Museumskarteninhaber zahlen 2,50 € pro Person. Einlass ist ab 13:30 Uhr. Reservierungen (nicht erforderlich) können telefonisch unter +31 227 544732 oder per E-Mail an info@stoommachinemuseum.nl vorgenommen werden.